Nachtsafari für alle Generationen
DUISBURG (16.02.2012). Welche Tiere im Zoo legen sich früh schlafen und welche werden in der Dunkelheit erst richtig aktiv?
Während der Nachtsafari am Samstag, 10. März, ab 19 Uhr im Zoo Duisburg können Kinder dies gemeinsam mit Eltern und Großeltern herausfinden. Das AWO-Mehrgenerationenhaus (MGH) auf der Börsenstraße 10 macht diesen ganz besonderen Ausflug in die Welt der Tiere möglich.
Seit Jahresbeginn besteht eine Kooperation zwischen dem MGH und dem Zoo Duisburg. Die Nachtsafari bringt nun Leben in diese Zusammenarbeit.
Die Mädchen und Jungen, die in Begleitung der Erwachsenen den Lebensraum von Löwen und Tigern, Affen und Murmeltieren erkunden, können gern ihre Taschenlampen mitbringen.
Im Lichterschein streifen sie dann, geführt von einem ganz ausgeschlafenen Zoobegleiter, durch die Tierwelt am Kaiserberg. Treffpunkt ist der Haupteingang am Zoo Duisburg.
Die reguläre Teilnahmegebühr beträgt 13 € pro Person. Die Karten können im AWO-Mehrgenerationenhaus auf der Börsenstraße 10 in der Innenstadt gekauft werden. Das Angebot ist limitiert.
Eine Platzreservierung ist unter der Telefonnummer 0203 3095-600 möglich.
Mehrgenerationenhaus der AWO-Duisburg erhält Anschlussförderung bis 2014
DUISBURG (31.01.2012). Der Leuchtturm strahlt weiter. Das Bundesfamilienministerium fördert auch in den kommenden drei Jahren das AWO-Mehrgenerationenhaus (MGH) auf der Börsenstraße in der Duisburger Innenstadt. Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg, gab am Dienstag im Rahmen eines Pressegesprächs diese gute Nachricht bekannt.
"Wir haben in den vergangenen fünf Jahren mit unserem Mehrgenerationenhaus sehr erfolgreich und wahrnehmbar Brücken zwischen Jung und Älter geschlagen. Die erfolgreiche Arbeit und unsere Idee, mit starken Projektpartnern zukünftig zusammenzuarbeiten, haben die Anschlussfinanzierung bis 2014 ermöglicht", sagte Wolfgang Krause.
Unterstützung erhält das MGH ebenfalls durch das Jugendamt der Stadt Duisburg. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Ministerium das Engagement von Dr. Petra Schimanski, Leiterin des AWO-Zentrums in der Innenstadt, und Lisa Müller-Arnold, die das Mehrgenerationenhaus führt, gewürdigt. Das MGH der Duisburger AWO erhielt die Auszeichnung "Leuchtturmprojekt" für die Arbeit in Ballungsräumen.
Der Verband bietet auf der Börsenstraße die Möglichkeit zur Begegnung zwischen Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen. Die Bildungsinitiative sowie die Lernpatenschaften oder der Besuchsdienst von Schülerinnen und Schülern in den AWO-Seniorenzentren gehören zum Programm. Darüber hinaus bildet die AWO erfolgreich Tagesmütter in Kooperation mit der Stadt Duisburg aus.
An dem Pressegespräch im Mehrgenerationenhaus am Dienstag nahm auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas teil, die sich in Berlin aktiv für die Fortschreibung der Förderung einsetzte. Mit dabei war ebenfalls Petra Weis - ehemalige SPD-MdB -, die 2007 als Gründungspatin mehr als nur den „Grundstein“ für das Mehrgenerationenhaus legte.
Wirkungskreis erweitern:
Als neue feste Projektpartner stellte Lisa Müller-Arnold den Leiter der Stadtbibliothek Duisburg und des Zoos Duisburg vor. Bibliotheksleiter Dr. Jan-Pieter Barbian und Zoo-Direktor Dr. Achim Winkler sagten eine enge Zusammenarbeit zu. Mit der Stadtbibliothek hatte das MGH bereits bei der Lebenskofferausstellung im Jahr 2010 und ganz aktuell während der Blickpunktwoche Bibliothek 2011 zusammengearbeitet.
Der Kontakt zum Zoo entstand im vergangenen Jahr und soll nun aktiv weiter ausgebaut werden. Lisa Müller Arnold: "Wir wollen neue Angebote machen, ohne die bereits bestehenden und gut funktionierenden Projekte zu vernachlässigen. Gerade deshalb sind uns Duisburger Institutionen wichtig, die uns unterstützen und zugleich den Wirkungskreis unseres Hauses erweitern."
Dr. Petra Schimanski machte deutlich, dass gerade diese Kombination das Familienministerium in Berlin überzeugt habe: "Die weitere Förderung war keineswegs selbstverständlich. Wir mussten uns ganz neu und mit einem erweiterten Konzept bewerben." Deutschlandweit fördert das Ministerium genau 500 Mehrgenerationenhäuser. Um diese Auszeichnung beworben hatten sich aber weitaus mehr Träger und Einrichtungen. In Duisburg ist allein die AWO-Duisburg mit einem Mehrgenerationenhaus vertreten.
Weitere Informationen: Lisa Müller-Arnold, Telefon 0203 3095-643.
Kinder legen Grundstein für den AWO-Kranichhof in Wanheimerort
DUISBURG (12.10.2011). Kinder aus der Familienbildungsstätte der AWO-Duisburg legten am Dienstag den Grundstein zur AWO-Seniorenwohnanlage Kranichhof in Duisburg-Wanheimerort. Der tatkräftige Einsatz der Mädchen und Jungen im Alter zwischen eineinhalb und acht Jahren verdeutliche, dass der Verband auf der Kranichstraße ein echtes Mehrgenerationenhaus baue, sagte der AWO-Vorsitzende Manfred Dietrich.
In das fünfgeschossige Gebäude mit 78 barrierefreien Wohnungen für ältere Menschen wird ab Jahresbeginn 2013 auch die Familienbildungsstätte einziehen, erläuterte der AWO-Geschäftsführer Wolfgang Krause anlässlich des Beginns der Rohbauphase für das Projekt, in das der Verband zwölf Millionen Euro investiert.
"Ich denke, hier gelingt uns eine gute Verbindung zwischen Jung und Älter", erklärte der Vorsitzende Manfred Dietrich am vergangenen Dienstag.
Für die AWOcura, die als Tochterunternehmen die Leitung des Kranichhofs übernimmt, nahm Geschäftsführerin Wilma Katzinski an der Grundsteinlegung teil. "Wir bauen mitten im Stadtteil, und durch den Einzug der Familienbildungsstätte sind wir auch mitten im Leben. Ich bin mir sicher, dass unsere Mieter das genießen werden" sagte Wilma Katzinski.
Im Kranichhof, in unmittelbarer Nachbarschaft zum AWOcura-Seniorenzentrum Im Schlenk, erhalten ebenfalls die Seniorenberatung, der Ambulante Pflegedienst Mitte/Süd und der Hausnotruf der AWOcura sowie eine Praxis für Physiotherapie und Krankengymnastik ihr neues Quartier.
Mit eigenen Helmen und Schaufeln bei der "Arbeit"
Zu der kleinen Feier am Dienstagnachmittag hatte die Duisburger AWO die Kinder aus Eltern-Spielgruppen und die Miniclub-Kinder Eda, Eva, Katharina, Lasse, Melek, Ole und Yasemin mit ihren Eltern eingeladen.
Mit dabei waren auch Grete Hecker und sechs weitere ältere Damen aus den Seniorenwohnungen der AWO im Wanheimerorter Seniorenzentrum. Ingeborg Krause, Töpferkursleiterin für Jung und Älter, Theo Groesdonk vom AWO-Markt und Rudolf Lührs vom ehrenamtlichen Besuchsdienst trugen ebenfalls dazu bei, eine symbolische Brücke zwischen den Generationen zu schlagen.
Als Inhalt für den Grundstein hatten alle gemeinsam Dokumente mit Handabdrücken erstellt. Das Motto lautete: "Jung und Älter reichen sich die Hände - mit festem Händedruck für eine gemeinsame Zukunft an diesem Ort".
Lisa Müller-Arnold und Eleny McIlroy-Earp hatten in Vertretung von Dr. Petra Schimanski, der Leiterin der Familienbildungsstätte, acht Helme und fünf Schaufeln für die Aktion mitgebracht. Die offiziellen Worte zu dem symbolischen Akt sprach Manfred Dietrich als Vorsitzender der AWO-Duisburg.
Geplante Fertigstellung Anfang 2013
Die Rohbauphase für das Gebäude, das der Duisburger Architekt Dieter Düster im Auftrag der AWO-Duisburg geplant hat, soll im Frühsommer 2012 abgeschlossen sein. Danach beginnt der Innenausbau mit der geplanten Fertigstellung Anfang 2013.
Die AWO hat bereits zahlreiche Mietverträge für die Wohnungen mit Größen zwischen 44 und 73 Quadratmetern abgeschlossen.
Weitere Informationen zu den sicheren und komfortablen Wohnungen erteilt Elisabeth Weber, Telefon: 0203 3095-441.
Messezentrum Kapellener Straße
Messezentrum Kapellener Straße
Der Seniorentreff Rumeln wird zum Messezentrum. Am Samstag, 15. Oktober, öffnet sich die AWO-Einrichtung auf der Kapellener Straße für eine Seniorenmesse. Aussteller aus dem Stadtteil sowie aus der Umgebung beteiligen sich an der Ausstellung. Wichtige Programmpunkte sind die Vorträge: Hans Liebal von der Stadt Duisburg spricht über das Thema Patientenverfügung. Desirée Neubert und Monika Strater aus dem AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat stellen das Palliative Care Konzept vor. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt. Die Seniorenmesse findet zum ersten Mal im Stadtteil statt.
Ehrenamt hält Rheinhausen jung
Ehrenamt hält Rheinhausen jung
Der erste Tag des Ehrenamts der AWO in Rheinhausen war ein voller Erfolg. Die Ortsvereine Rheinhausen und Rumeln–Kaldenhausen, das Lene-Reklat-Seniorenzentrum, das BBZ in Rheinhausen sowie die vier AWO-Seniorentreffpunkte in den beiden Stadtteilen machten sich gemeinsam stark für eine gute Sache. Ihr Werbeslogan „Ehrenamt tut gut – Ehrenamt hält jung“ warb am 6. August im AWO-Haus auf der Ringstraße. Die Aktion weckte das Interesse von über 200 Besuchern. BBZ-Leiterin Helma Pönisch, die gemeinsam mit Gisela-Döntgen, der Vorsitzenden des OV Rheinhausen und AWO-Mitarbeiterin Cordula Römer, den Tag organisiert hatte, zeigte sich stolz über das Erreichte: „Die Premiere ist uns richtig gut gelungen.“
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